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The Power of Data Structure


Sportlicher Mann
@Unsplash

Im Zeitalter der digitalen Transformation sind Daten die Währung der Reichen. Spätestens seitdem der Schutz unserer Daten immer mehr an Wichtigkeit gewinnt, wird uns Nutzern bewusst, welche Verantwortung damit verknüpft ist. Doch alleine über eine große Datenmenge als Unternehmen zu verfügen ist nicht ausschlaggebend - man muss sie beherrschen. Ein Artikel über die Bedeutung von Datenmanagement.



Anekdoten aus dem Arbeitsalltag


"Ich habe die Informationen (Daten) gerade nicht zu Hand, aber ..." - so oder so ähnlich hat bestimmt jeder schon einmal argumentiert, wenn das Datenhandling mal wieder etwas länger dauert. Die Möglichkeiten des Speicherns, Abrufens und Herleiten der Daten sind so vielfältig, dass man sich schnell überfordert fühlen kann. Daten zusammenzutragen, zu ordnen und dabei den Überblick nicht zu verlieren erscheint mühsam. Dieses Problem kennen nicht nur kleinere Unternehmen, sondern auch (schnell wachsende) Mittelständler können ein Lied davon singen - wenn Zettel, Pivot und andere verstreute Datensammlungen wieder einmal die pure Verzweiflung auslösen.


Analyse-Plattformen als Lösung


Bei dieser Problematik kommt ein Analyse-Tool zum Einsatz, das die Daten aus unverbundenen Quellen schnell zusammenträgt, aufbereitet und verständlich visualisiert. Anschließend kann auf die Datenmengen mithilfe von selbst gestalteten Dashboards zugegriffen und diese nach Belieben geteilt werden. So wird aus einem chaotischem Daten-Wirrwarr ein bedeutsamer und interaktiver Unternehmenseinblick. Anwendungen dazu bieten eine breite Auswahl: Microsoft Power-BI, MicroStrategy, Datapine, QlikSense oder Tableau beispielsweise, um nur einige zu nennen. Vor allem viele mittelständische Unternehmen springen inzwischen auf den BI-Zug auf, da immer größer werdende Datenmengen immer komplexere Strukturen mit sich bringen. Der Bedarf nach Analyse-Tools steigt: Bis 2026 wird ein Wert der Business Intelligence Branche von bis zu 40,50 Mrd. US-Dollar erwartet (Mordor Intelligence).



Warum BI Tools einsetzen?


Früher war eine umfangreiche Datenermittlung spezialisierten Fachpersonen zugewiesen. Mittlerweile kann jeder mithilfe von Business Intelligence diese Analyse-Ergebnisse erzielen. Geschäftsdaten dienen zur Steuerung des Tagesgeschäfts, bieten zudem aber auch den Grundstock für eine strategische Vorgehensweise bei Entscheidungen. Gerade für die Planung sind analysierte Daten essenziell und bieten für Unternehmen einen enormen Vorteil. Auf einen Blick kann man so Schwächen in den Prozessen identifizieren, als auch die festgelegten Erträge der Performance Indikatoren überprüfen.

Eine gute Business Intelligence Plattform bietet zudem eine Datenversorgung aller relevanten Unternehmensteile in Sekundenschnelle, wo Wettbewerber bisweilen erst anfangen Daten zu sammeln oder zusammenzufassen. Nur wer seine Daten genau kennt, sie fehlerlos analysieren kann und immer parat hat, kann seine eigene Organisation bestmöglich steuern, Synergien freischalten und Strategien erfolgreich umsetzen. Branchendifferenziert betrachtet ist das Berichtswesen absolut überlebenswichtig, beispielsweise in der Finanzbranche. Doch auch in kleineren und mitteständischen Unternehmen bietet BI ungeahnte Möglichkeiten.


So weit, so gut.


Nicht nur große Unternehmen sind überfordert mit Daten, sie haben lediglich einen stärkeren Handlungsdruck sie bestmöglich und schnell zu koordinieren. Bei kleineren Unternehmen geht das gewohnte Datenmanagement oft so lange gut, bis sie selbst in Zugzwang geraten und mit einer Hauruck-Aktion ihre Datenstrukturen umstellen müssen. Manchmal ist auch die Hemmschwelle zu groß, denn Datenmanagement und damit verbundene Analysen wirken eher abschreckend. Dabei bleiben die vielfältigen Möglichkeiten zur Performance-Optimierung lange nicht ausgeschöpft. Eine Lösung hierfür bietet eine Unternehmensberatung, die diese Potenziale erkennt und das Unternehmen zur eigenständigen Entfaltung dieser begleitet. Wer kennt es nicht: Erst wenn der Kleiderschrank aussortiert wurde, weiß man was man hat und wie man es nutzt. Denn so oft liegt der Schlüssel zum Erfolg in der optimalen Nutzung der eigenen Ressourcen, die gänzlich unbekannt erscheinen.


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